Fantasy-Roman ab 12 Jahren

Windesfluch - Die Beschwörung

 
In Westkirch spielt das Wetter verrückt! Thea, 14 Jahre, Hobby-Meteorologin, merkt es als Erste. Vor allem der Wind macht, was er will. Kurz darauf wird die Schokoladenfabrik im Nachbarort verwüstet und Theas Oma verschwindet. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Niko macht Thea sich auf die Suche nach ihr. Doch was hat all das mit dem Windesfluch zu tun?
 
Bookerfly-Magazin, Januar 2023, S. 51

 

 

Und um Freundschaft geht’s auch: Niko findet Theas Wetter-Begeisterung zwar manchmal leicht nervig, aber wenn sie ihn braucht, ist er für sie da. Erst recht, wenn Mächte ins Spiel kommen, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen …

Leserstimmen

“Ein sehr schönes, liebevoll gestaltetes Fantasy-Buch über Freundschaft, Mut und natürlich Schokolade.” (Nina)

“Ein spannender Fantasy-Roman, der mich auch als Erwachsene gefesselt hat.” (Dagmar)

„Ein rundum gelungenes und durchweg spannendes Fantasy-Abenteuer“ (Corinna, Bis zur letzten Seite)

Leseprobe

Schweigend und darauf bedacht, keinen Lärm zu verursachen, kletterten Thea und Niko hinaus auf die Aussichtsplattform und stiegen über die rostige Leiter auf das flache Dach des Leuchtturms. Sie setzten sich auf die kalten Dachziegel und beobachteten, wie der Himmel an Farbe gewann und das Licht des Morgens die Schwärze der Nacht vertrieb. Ein einmalig schöner Anblick. Das Meer lag ruhig und friedlich unter ihnen. Das Rauschen der Wellen bildete eine leise, niemals endende Melodie. Der Geruch des Salzwassers, den Thea so liebte, erfüllte die Luft. Eine Möwe kreischte.

Sie warteten. Sahen, wie der wolkenlose Himmel sich weiter aufhellte. Kurz bevor die Sonne aus dem Meer auftauchte, frischte der Wind aus Norden auf. Es war das Zeichen, auf das sie gewartet hatten.

Thea rappelte sich auf.

„Es ist schon ziemlich hoch, meinst du nicht auch?“ Nikos Stimme zitterte.

Sie griff nach seiner Hand. „Niko, du musst das nicht tun. Ich springe allein. Bleib du bei Swinda!“

„Ich kann dich doch nicht allein springen lassen!“ Entrüstet sah er sie an. „Venthora ist eine Gefahr für unsere Familien und für die ganze Welt. Wir müssen sie aufhalten!“

Sie traten an den Rand des Daches. Seite an Seite. Thea fühlte sich wackelig. So wackelig, dass sie befürchtete, ihre Beine könnten jeden Moment nachgeben. Alles in ihr war durcheinander, ein einziges Wirrwarr. Sie sah zu Niko. Jegliche Farbe war aus seinem Gesicht gewichen. So bleich hatte sie ihn noch nie in ihrem Leben gesehen.

„Bist du so weit?“ Nikos Stimme erreichte sie wie aus weiter Ferne.

Thea nickte. Gemeinsam traten sie einen Schritt nach vorne und sprangen.

 

Mehr über Theas und Nikos abenteuerlichen Sprung erfährst du in Kapitel 17 von „Windesfluch – Die Beschwörung“.

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